Älter als 40 Jahre und noch ein Instrument lernen? Für viele ist das undenkbar. Unsere Musikerin Agnes hat es sich getraut und erzählt uns im Interview, wie sie ihr Trauminstrument gefunden hat.

Wann hast du angefangen Musik zu machen?
Ich habe mich schon immer für Musik interessiert. Bei Freisinn bin ich seit ca. 12 Jahren Mitglied. Habe dann hin und wieder meine Kinder, die auch im Verein ein Instrument spielen, bei Auftritten begleitet. Anfangs habe ich Schellenkranz und Becken gespielt. Auch einen Trommelkurs habe ich gemacht.

Seit wann hast du den Wunsch ein Instrument zu spielen? Hast du als Kind schon musiziert?
Irgendwann war mir das mit dem Schellenkranz zu wenig und ich äußerte dem Verein gegenüber, dass ich ein Instrument erlernen möchte. Da war ich fast 50 Jahre alt. Der Verein hatte eine Klarinette frei und so lernte ich Klarinette spielen und nahm Unterricht. Die Notenlehre war mir schon bekannt, da ich in meiner Erzieherausbildung das Blockflötenspielen erlernt habe. Als Kind habe ich gerne gesungen und war in einem Jugendchor.

Wie stark waren deine Bedenken, dass es zu spät sei, um ein Instrument zu erlernen?
Zunächst hatte ich keine Bedenken. Die kamen erst während des Erlernens des Instruments. Die Fingerfertigkeit lief nicht so schnell wie bei jugendlichen Anfängern.

Du hast ja mit Klarinette angefangen und dann vor ein paar Jahren auf's Saxophon gewechselt. Wie schwer war der Umstieg?
Ich habe acht Jahre lang Klarinette gespielt und mir dann meinen Traum, Saxophon zu spielen, erfüllt. Nun spiele ich seit 2 Jahren Saxophon. Das war immer mein "Trauminstrument". Der Umstieg von Klarinette auf Saxophon ging leichter als gedacht. Mittlerweile kann ich problemlos von einem zum anderen Instrument wechseln.

One thought on “Vom Becken zum Saxophon: Als Erwachsener das Trauminstrument finden”

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